Naturparkhonig

 

 

Ohne Liebe entsteht kein guter Honig. Die Naturparkimker hegen ihre Bienen und pflegen ihren Honig mit sehr viel Liebe und mit noch mehr fundiertem Wissen. Die Geheimnisse der Herstellung von Spitzenhonigen werden von Generation zu Generation überliefert.  



 

Unverfälschter Honig - eine Selbstverständlichkeit?

Deutschland ist Importweltmeister - was jedenfalls den Honig betrifft. Die Deutschen sind Spitze im Honigkonsum; lediglich ca. 25 % kommen aus heimischen Imkereien: der Rest stammt vor allem aus Übersee und anderen EU- Ländern. Warum ist regionaler Honig diesem Import-Honig vorzuziehen, der in gleichbleibender Qualität und Konsistenz in den Regalen der Supermärkte steht? Um diese gleichbleibende Qualität und die immer gleiche Konsistenz zu erzielen, wird der Honig industriell bearbeitet. Um den Kunden zu ermöglichen, die Qualität von unverfälschtem Honig zu unterscheiden, wurden die Leitsätze für Honig im Deutschen Lebensmittelbuch geändert und Qualitätsstufen eingeführt. Kriterium für Qualität ist der frisch geschleuderte Honig, der eine hohe Enzymaktivität und einen geringen HMF-Wert aufweist. Diese Honige können dann mit „Auslese“ und „Premium“ von den anderen Honigen abgehoben werden.

Der Bienenwissenschaftler Dr. Werner von der Ohe schreibt im Bienenjournal (08 /2011), dass der Honig, den der Kleinimker schonend erntet und abfüllt, stets diesen höchsten Stufen der Leitsätze für Honig im Deutschen Lebensmittelbuch entspricht.

Da die Naturpark-Imker sich verpflichten, die Bearbeitungsschritte, die nötig sind, um den Honig aus dem Bienenstock ins Glas zu befördern, mit äußerster Schonung durchzuführen, können Sie sicher sein, besten, unverfälschten, gesunden Honig zu erhalten! Kein Wunder, daß Naturparkhonige bei Kennern und Genießern so hohe Anerkennung finden.

 



Pollen - wichtig nicht nur für die Bienen, sondern auch für das Honigaroma.

Eine gute Versorgung durch ein vielfältiges und reichliches Pollenangebot ist für ein Bienenvolk lebensnotwendig, denn durch die Pollen wird der Eiweißbedarf der Bienen gedeckt. Ohne Pollen gäbe es keinen Nachwuchs, ohne Pollen gäbe es keine langlebigen Winterbienen, die den Bestand des Bienenvolkes über den langen Winter gewährleisten. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein vielfältiges Pollenangebot für die optimale Versorgung der Arbeiterinnen wichtig ist, ja sogar lebensverlängernd wirkt.

Auch der Honiggeniesser hat etwas davon, wenn viele Pollen im Honig sind, da Pollen ein wichtiger Geschacksträger sind.

Umso erfreulicher ist deshalb das Ergebnis der Honige, die für die erste Honigprämierung des Naturparkhonigs eingereicht wurden. Bis zu 40 verschiedene Einzelpollen wurden in den Honigproben identifiziert.

In einem Honig, der im Hochsommer geerntet wurde, fanden sich folgende Einzelpollen:

Linde, Kornblume, Weissklee, Edelkastanie, Natternkopf, Robinie, Königskerze, Wilder Wein, Phacelia, Ginster, Götterbaum, Rosskastanie, Hopfen, Steinklee, Schafgarbe, Himbeere, Tradeskantie, Vogelknöterich, Sonnenblume, Johannisbeere, Rose, Hornklee, Faulbaum, Spierstrauch, Schneebeere, Waldwachtelweizen, Rainweide, Weidenröschen, Johanniskraut, Kerbel, Distel, Lavendel, Veilchen, Hauhechel, Lerchensporn, Aster, Hartriegel, Lupinie, Sauerklee, Tulpenbaum.